Okt 122017
 

Wir haben Barbara Resch in ihrem wunderschönen Bauerngarten in Reidling besucht. Ein Teil des Gartens wird als Selbsterntefeld genutzt. Dort wachsen nicht nur Paprika und Paradeiser, sondern auch zahlreiche Blumen und Kräuter nach Saison. Auf einem Stand liegen Kürbisse zur Abholung bereit und es wird über die Verwendungsmöglichkeiten informiert, Rezeptvorschläge inklusive – Barbara Resch bietet nämlich auch Kochkurse für Bäuerinnen bei der Landwirtschaftskammer an.

Die Blumen- und Kräuterbeete des Bauerngartens sind liebevoll beschildert und so findet man sich zwischen Dahlien, Sonnbraut und Co gut zurecht. Die tolle Konstruktion, auf der sich Paradeiser ranken, dient als pflanzliche Grenze zwischen dem blumigen Bauerngarten und dem Gemüseacker. In beeindruckender Mischkultur kann man dort die Vielfalt an Paprika-, Chili- und Paradeisersorten entdecken und wir können nicht anders, als uns durch den Garten zu naschen! Barbara erzählt uns, dass bei ihr die Beikräuter stehen bleiben dürfen und so entdecken wir Vogelmiere, Hirtentäschel und noch einige andere Kräuter zwischen den Beeten.

Nach den Paprika und Chili-Beeten, haben wir uns noch den Weg durch die Kürbisse gebahnt und sind schlussendlich bei Zwiebeln, Lauch und Barbaras heurigem Experiment, den Kohlsprossen angelangt! Die Kohlsprossen sind nun zur Ernte bereit und können über den Webshop bestellt werden.

Doch noch einmal zurück zu den Kürbissen: Barbaras Kürbisbeet grenzt übrigens an das Ölkürbis-Beet von Herbert Feichtinger und es kommt schon ab und zu vor, dass sich der eine oder andere Kürbis in Nachbars Beet verirrt. Aber das macht natürlich nichts, denn die beiden Bauern unterstützen sich gegenseitig, und Herbert Feichtinger liefert uns nicht nur sein Gemüse, sondern auch das von Barbara Resch.