Rezepte

 

Wir freuen uns, wenn Du uns neue, regionale und kreative Rezepte schickst!


Weihnachtliches Eissoufflé

Zutaten: Biskotten, Marillenschnaps oder Rum (nach Geschmack), frischer Obstsalat,  1l Vanilleeis, 3 Eier, 50g Zucker, hohe ofenfeste Auflaufform

Zubereitung: Den Boden der Auflaufform mit Biskotten auslegen und mit Alkohol beträufeln. Fruchtsalat darüber verteilen. Vanilleeis in Ganzen! in die Mitte geben. Die ganzen Eier mit Zucker lange schaumig schlagen (bis die Masse weiß wird) und über das Eis gießen – Eis muß völlig bedeckt sein! Backzeit ca. 10 min bei 180° C – nicht zudecken!

Sofort servieren und genießen!


Apfelbrot (ein Rezept von Anny Fischer)

  • 1 kg Mehl
  • 2 Packungen Backpulver
  • 50 dag  (es genügt auch weniger) Zucker
  • ca. 30 dag Rosinen
  • ca. 30 dag geriebene Nüsse
  • ca. 25 dag geschnittene Dörrzwetschken
  • ca. 25 dag geschnittene Feigen

trocken mischen

  • 1,5 kg mit der Schale gerissene ÄPFEL
  • 1/8 lt Apfelbrand oder Rum

gut zu einem Teig vermischen, über Nacht stehen lassen, Striezel formen und bei 180 ° ca. 1 Std. backen.                     


Südamerikanische Bohnen-Kürbis Eintopf (ein Rezept von SpeiseLokal!)

150 -200 g Bohnen über Nacht einweichen und weichkochen, (alternativ 2 Dosen Bohnen verwenden) 0,5 kg Kürbiswürfel mit 4 Knoblauchzehen in Suppe 15 Minuten weichkochen und dann pürieren. Inzwischen zwei feingeschnittene Zwiebel, zwei geschnittene Paprika und getrocknete Kräuter (Basilikum) in Olivenöl langsam anbraten, bis das Gemüse leicht karamelisiert. (Orginal Südamerikaner braten da natürlich auch noch Chilli mit.) Dann das Kürbispüree, die Bohnen und eventuell noch anderes Gemüse (Mais) zufügen, zum Kochen bringen und mit 2 -3 Teelöffel Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Mit frischen Kräutern bestreuen und mit getoastetem Brot servieren.


Der einfachste Strudelteig

Von Nicola Hochreiter kommt dieses echt simple Rezept – ein Mürbteig ohne jeglichen Hang zum Zerbröseln!

Zutaten (für 2 Strudel):

  • 300 g Vollmehl
  • 1 Ei
  • 250 ml Schlagobers
  • 1/2 – 1 TL Salz

Alle Zutaten werden zusammen verknetet, den Teig ca. eine halbe Stunde im Kühlschrank rasten lassen, in zwei Teile (für 2 Strudellängen) teilen, 2 – 3 mm dick ausrollen, füllen, die Ränder mit Wasser oder Milch befeuchten (damit der Strudel nicht wieder aufgeht) und bei 180 °C ca. 45 min backen.

Dieses Strudelgrundrezept lässt sich universell verwenden: pikant gefüllt mit Kraut, Gemüse oder Spinat. Aber auch eine süße Variante ist möglich mit Äpfeln oder Topfen.

Kürbisgulasch

Dieses Rezept hat uns Veronika Fuchsbauer verraten. Es ist wie Veronika selbst recht unkompliziert,noch dazu schnell zu machen und einfach gut!

Zutaten:

  • ein fester Speisekürbis (kein Hokkaido, der würde zerfallen) – z.B. Butternuß (wenn er frisch ist, lässt sich ohne weiters die Schale mitessen) oder ein Kürbis Rouge
  • Öl
  • Zwiebeln
  • etwas Mehl
  • Paprikapulver, Majoran
  • Salz
  • wer sich traut, der kann 1 Chili vom Chili-Ketterl dazu geben

In einer hohen Pfanne werden die grob geschnittenen Zwiebel in Öl angeröstet und dann mit etwas Mehl „gestaubt“. Danach kommt der würfelig geschnittene Kürbis hinzu. Das Ganze wird mit etwas Wasser aufgegossen und gewürzt.

Fleischtiger können noch ein Würstel hineinschneiden. Bei Veronika’s Großmutter gab es stattdessen immer Nockerl/Spätzle dazu.

Spaghettikürbis-Auflauf

ein Rezept von Sabine Seiberl – Danke!

Spaghetti-Kürbis an zwei Seiten anstechen und im Salzwasser im Ganzen ca. 1 Stunde bei geringer Hitze kochen. Gekochten Kürbis der Länge aufschneiden und das Fruchtfleisch am besten mit Löffel oder Gabel ausschaben.

Etwas Öl und Zwiebel in eine Auflaufform geben, Kürbisfruchtfleisch locker in die Auflaufform schichten, mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss (und was sonst noch gefällt) würzen und mit Tomatenpolpa bedecken.

Im Rohr bei 180° überbacken.

Varianten: anstelle oder zusätzlich den Kürbis mit würzigem Käse überbacken; Kürbis mit Nudeln (Spaghetti) durchmischen und dies überbacken.

 

Pfeffer-Korinthen-Gupf

Kunden der ersten Stunde können sich vielleicht noch an einen grenzgenialen Pfeffer-Korinthengupf von Helwin Hinke erinnern. Leider waren wir ein zu kleiner Fisch für ihn, weswegen er uns nicht mehr beliefert. Wir danken ihm aber für die tolle Inspiration und empfehlen wärmstens die Nachahmung.
Zutaten:
  • Ziegengervais z.B. 140 g vom Neu
  • eine handvoll Korinthen
  • bunter Pfeffer frisch gemahlen
  • Salz
Den Ziegengervais aus dem Zelophan auswickeln, den Boden der Plastiktasse mit Korinthen gut bedecken, den Ziegengervais wieder gut hineindrücken, salzen und ausgiebig pfeffern, das Ganze am besten noch einige Stunden ziehen lassen, damit die Süße der Korinthen gut zur Geltung kommt. Eine süß-scharf-pikante Köstlichkeit aufs Brot!

Fladenbrot – Chapatis

Ist mal kein Brot zuhause, kann man sich ganz einfach und schnell selbst gemachte Fladen (auch Chapatis genannt) zubereiten.

Zutaten:  300g Mehl (z.B. 100 g Dinkelvollkornmehl, 100 g Roggenfeinmehl und 100 g Dinkelfeinmehl), 250 g lauwarmes Wasser, ½ Teelöffel Steinsalz, etwas Butter

Mehl, Wasser und Salz vermischen und zu einem festen Teig kneten. Der Teig darf nicht mehr kleben. 30 Minuten ruhen lassen. Aus dem Teig mandarinengroße Bälle formen und mit dem Nudelholz dünn auswalken (2-3 mm). In einer Pfanne entweder mit oder ohne Fett die Fladen backen bis sie leicht braun sind.

Die Fladen sollten schön weich sein. Wenn sie hart werden, liegt es meist daran, dass die Hitze in der Pfanne nicht ausreichend hoch war! Fladenbrote sind besonders auch für Menschen, die keine Hefe vertragen, geeignet.


Kräuterdudler

Zwar ist die Heilkräuterernte bereits vorbei, aber solange die Pflanzen nicht von Regen oder Tau verwässert und nicht von Schimmel befallen sind (weiße Stellen v.a. an der Blattunterseite), lassen sie sich das ganze Jahr über nutzen und genießen und haben natürlich auch ihre Wirkung.

Zutaten:

  • einige Zweige frische Zitronenmelisse
  • einige Zweige frische Minze
  • 1 Zweigerl frischer Lavendel (nicht zu viel, sonst wird’s bitter)
  • Abhängig vom eigenen Geschmack und Kräuterkenntnis lassen sich auch Schafgarbe, Dost oder andere Wildkräuter dazu verwenden
  • 1 l Apfelsaft
  • Soda- oder Mineralwasser

Mit einem Nudelwalker rollt man einige Male fest über die frischen Kräuter, um das Aroma besser frei zu setzen.                                                Angesetzt in Apfelsaft, lässt man die Kräuter einige Stunden im Kühlschrank ziehen. Kühl ist von Vorteil wegen der Haltbarkeit.                 Danach wird abgeseiht. Mit Sprudelwasser aufgespritzt, schmeckt der Kräuterdudler dem allerseits bekannten fernen Verwandten erstaunlich ähnlich, nur ist er um Welten gesünder. Prost!


Zucchini-Haferflockenlaibchen

Zutaten:

800 g Zucchini geraspelt
160 g Haferflocken
1 Ei
20 g Öl
Salz, Pfeffer, Muskat, Knoblauch gepresst

Alle Zutaten vermengen, etwas stehen lassen, damit die Haferflocken ein wenig den Saft der Zucchini anziehen können.

Auf 2 Blechen mit Backpapier dünn aufstreichen und im Rohr bei ca. 180 Grad knusprig backen.

Suppenwürze selbstgemacht

Jetzt gibt es frisches Wurzelgemüse und Sellerie noch mit Blättern, die sich hervorragend dazu eignen, eine würzige Paste als Beigabe zu Suppen, Saucen und Aufstrichen herzustellen. Und es ist ein gutes Gefühl, wenn man Geschmack und die Kraft von Kräutern bekommt, und dabei leicht und gern ohne Gluatamat und dubiosem Hefeextrakt auskommt. (Dieses versteckt sich leider in ganz vielen würzigen Produkten, auch wenn sie biologisch sind.)

Zutaten für ca. 6 – 7 100ml-Gläser:

  • 500 g Karotten, Sellerie (auch die gelben roten Rüben vom Mogg machen sich darin sehr schön)
  • je nach Geschmack 2 Knoblauchzehen
  • 100 g Grünzeug wie
    • Sellerieblätter
    • Gartenkräuter wie Liebstöckel, Petersil, Oregano, Bohnenkraut, Thymian,etc.
    • Wildkräuter wie Giersch, Gundelrebe, Schafgarbenblätter, etc.
  • 200 g Salz, am besten natürlich unraffiniertes
  • ca. 10 EL Rapsöl

Das Wurzelwerk wird klein würfelig geschnitten und kommt gemeinsam mit dem Öl in eine hohe Schüssel, wo es mit dem Pürierstab fein gehackt wird.

Salz dazu und mit dem Pürierstab gut unter die Masse mischen.

Die verschiedenen Blätter werden klein geschnitten (diese nicht mitpürieren, weil sonst eine unansehnliche grün-braune Paste entsteht) und mit einem Löffel eingerührt.

Die fertige Würzpaste in eher kleine saubere Gläser füllen, gut darin andrücken, damit Lufteinschlüsse vermieden werden und am Schluss mit etwas Öl bedecken.

 

Bei einem Verhältnis 2/3 Wurzelwerk : 1/3 Salz wird die Suppenwürze gut konserviert und hält sich ohne Probleme für ein Jahr.

Solche Gläser geben natürlich auch sehr nette selbst gemachte Geschenke ab! Man kann sich ja schließlich nicht früh genug auf Weihnachten vorbereiten…

Gegrillte Zucchini/Melanzani

Diese Rezepte stammen aus dem Hause Kirchner senior und kommen immer wieder als köstliche Antipasti auf den Tisch.

Zutaten (für ca. 5 Personen):

  • 750 g Zucchini
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Aceto Balsamico
  • 60 ml Olivenöl (regionale Variante Rapsöl)
  • Chili, Salz und Pfeffer

Die Zucchini werden in ca. 3 mm dünne Scheiben geschnitten, auf ein Backpapier  gelegt, mit Öl bepinselt und im Backrohr gegrillt.

Wenn sie braune Farbe annehmen, werden sie gewendet und auch die zweite Seite gegrillt.

Wer es ganz schön machen will, schichtet die Scheiben sorgfältig in eine Form und gießt die Marinade aus obigen Zutaten darüber und lässt das ganze idealerweise 24 Stunden ziehen.

Bei den Kirchner juniors kommen die Zucchini nach dem Grillen in eine Schüssel, Marinade darüber, umrühren und ein bißl ziehen lassen.

Auf die gleiche Weise lässt sich auch mit Melanzani verfahren: Sie werden in 3 cm dicke Scheiben geschnitten, diese werden noch geviertelt und dann eingesalzen. Nach einer halben Stunde kann man sie abspülen und trocken tupfen. Dann erfolgt das selbe Prozedere. Die Marinade kann noch mit 2 EL gehacktem Petersil und 1 Anchovis-Filet verfeinert werden.

Chinesische Anis-Fisolen

Dieses Rezept stammt von einem ehemaligen, chinesischen Studienkollegen von Roland Kuch:

Zutaten:

  • Öl
  • Fisolen
  • Anis
  • Salz

Fisolen putzen, die Spitzen entfernen und in ca. 5 mm dicke Scheibchen schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen, so dass der Pfannenboden reichlich bedeckt ist. Anis (ca. ¼ TL) ins Öl geben und erhitzen. Anschließend die geschnittenen Fisolen ins heiße Öl geben und gleichmäßig anbraten. Am Ende des Bratvorganges etwas Salz dazugeben. Wenn die Fisolen leicht braun angebraten sind, aus dem Öl nehmen und gleich genießen!

Laut der traditionellen chinesischen Lehre soll durch diesen Kochvorgang Chi, also Lebenskraft zugeführt werden!

Bramboráky – böhmische Kartoffelpuffer

Dieses Rezept hat uns ein böhmischer Koch am Freitag in der Greißlerei verraten. Es eignet sich, um alte, vertrocknete Erdäpfel zu verwerten. Übrigens war dieses Rezept der Grund dafür, dass er Koch wurde!

Zutaten:

  • 1/2 kg mehlige, vertrocknete Erdäpfel
  • 5-6 Knoblauchzehen
  • 1 Ei
  • 2-4 EL glattes Mehl
  • 1 TL Majoran
  • 1/2 TL Salz
  • bisschen Milch

Die alten Erdäpfel schälen und reißen. Das Wasser vorsichtig ausdrücken. Den gepressten Knoblauch, das Ei, Mehl, Majoran, Salz und Milch dazugeben, so dass ein geschmeidiger Teig entsteht.

Die Puffer in etwas Fett (nicht schwimmend, aber auch nicht trocken) rausbraten und mit Salat, Spinat, Sauerkraut oder Gulasch essen!


Frischer Minzesaft

Zutaten:

  • 1 Bund frische Minze
  • Saft einer Zitrone
  • einige Schalenstücke einer unbehandelten  Zitrone
  • 1 l Wasser
  • 4 EL Zucker oder Honig (mehr oder weniger je nach Geschmack)

Alle Zutaten in eine hohe Schüssel geben, mit dem Stabmixer ausgiebig mixen, durch ein feines Sieb abseihen.

Fertig ist der erfrischende, grüne Krafttrunk!

Auf die selbe Art und Weise lassen sich auch Brennesselspitzen, Zitronenmelisse, Giersch oder andere (Wild)kräuter verarbeiten!

 Spinatknödel

Zutaten:

  • ½ kg Blattspinat (bzw. 20 dag Tiefkühlspinat)
  • 25 dag Semmelwürfel
  • 1/8 l Milch
  • 3 Eier
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2-3 EL geriebenen Parmesan
  • 1 Zwiebel
  • 2-3 EL Vollkornmehl
  • Dinkelbrösel
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • Butter und Parmesan zum Abschmelzen

Spinat blanchieren, abtropfen und mit dem Stabmixer mixen. Die Semmelwürfel mit einer Mischung aus verquirlten Eiern,  Milch und  Gewürzen (Salz, Pfeffer/Galgant, Muskatnuss) übergießen. Dann den Spinat, Parmesan, die Zwiebel und den Knoblauch (die man zuvor in einer Pfanne röstet) zugeben. Alles gut durchmischen und gleichmäßig durchziehen lassen. Den Knödelteig mit Mehl binden. Sollte die Masse zu weich geraten sein, etwas Bröseln zum Festigen zugeben. Mit nassen Händen Knödel formen und über Dampf garen bzw.  in Salzwasser kochen.

Die fertigen Knödel mit Parmesan und brauner Butter sowie Salat servieren!


Kräutergnocchi mit Rote-Rüben-Creme

Zutaten für die Gnocchi:

  • 1 kg Erdäpfel mehlig
  • 100 g Grieß
  • 100 g Mehl
  • Kräuter nach Belieben: je 1 Bund Schnittlauch und Petersilie oder Wildkräuter der Saison (Girsch, Schafgarbe, Gundelrebe, Bärlauch,…)
  • 3 EL Öl
  • 2 TL Salz
  • 1/2 TL Muskat
  • 3 Liter Wasser

Erdäpfel kochen, schälen, durch die Erdäpfelpresse drücken und mit Grieß, Mehl, Öl, den fein gehackten Kräutern, Salz und Muskat zu einem glatten Teig verarbeiten.

Nachdem der Teig mindestens 1 Stunde im Kühlschrank geruht hat, werden daraus lange Rollen mit einem Durchmesser von ca. 4 cm geformt.

Von den Rollen Stücke abschneiden, zu kleinen Bällchen formen, in Maisstärke wälzen und mit einer Gabel leicht eindrücken.

Die Gnocchi in siedendem Salzwasser gar kochen, bis sie an der Oberfläche schwimmen (nicht länger, sonst zerfallen sie!).

Nach dem Kochen die Gnocchi in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten – so werden sie knusprig und bissfester.

Zutaten für die Rote-Rüben-Creme

  • 2 EL Kürbiskerne
  • 500 g gekochte rote Rüben (am besten gemeinsam mit den Erdäpfeln in einem Druckkochtopf gekocht)
  • 3 EL Öl
  • je 1 Tl süßes und scharfes Paprikapulver
  • 6 Blättchen frischer Salbei
  • 4 EL Naturjoghurt
  • Salz und Pfeffer

Die Kürbiskerne in einem höheren Topf ohne Fett anrösten, danach herausnehmen.

Die Roten Rüben in Würfel schneiden und 5 min in Öl im selbigen anbraten.

Kürbiskerne, Paprikapulver und Salbei zugeben und weitere 5 min braten.

Alles unter Zugabe von Joghurt zu einer cremigen Masse pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

(aus „Koch dich glücklich mit Ayurveda)


Kärntner Reindling

Zutaten für den Germteig:

  • 500 g Dinkel- oder Weizenfeinmehl
  • 20 g Germ
  • 50 – 100 g Butter
  • 1/4 l Milch
  • 1-2 Eier
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Salz

Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde machen, die Germ mit 1 EL warmer Milch und 1 TL Zucker  in die Mulde geben und verrühren. An einem warmen Ort aufgehen lassen. Alle anderen Zutaten hinzufügen und 5 Minuten kneten bis der Teig glatt ist und sich vom Kochlöffel löst. Der Teig wird nun mit Mehl leicht bedeckt, ein Tuch darübergebreitet und an einem warmen Ort gestellt.

Zutaten für die Fülle:

  • 50 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 2 EL Zimt
  • 100 g Rosinen

Der aufgegangene, gut durchgeknetete Germteig wird 1 cm dick ausgerollt. Zuerst bestreicht man ihn mit zerlassener Butter, dann bestreut man ihn mit Zucker, Zimt und Rosinen. Man rollt den Teig fest ein, formt ihn schneckenförmig und gibt ihn in ein befettetes, mittelgroßes Reindl oder in eine Gugelhupfform. Er wird bei 150° C gebacken. Nachdem er überkühlt ist, wird er aus der Form gestürzt.


Löwenzahnsalat

Junge Löwenzahnblätter sammeln, waschen und mit gekochten Erdäpfeln oder roten Rüben vermengen. Der Salat wird mit einem Balsamico-Kürbiskernöldressing abgemacht.


Brennnesselspinat

Brennnesseln sauber pflücken. Es empfiehlt sich Handschuhe zu tragen. Die Stängel sollten dünn und nicht länger als 10 cm sein. Mit kaltem Wasser abschwämmen und danach 5 Minuten köcheln lassen.  Die Brennnesseln mit wenig Kochwasser pürieren. Zwiebel und ev. Knoblauch in Butter (oder Ghee) anrösten, mit etwas Mehl stauben und Milch aufgießen. Die pürierten Brennnessel dazu fügen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.


Bärlauchnockerl

  • 20 dag Dinkelvollmehl
  • 20 dag Dinkelfeinmehl
  • 3  Eier
  • ca. 0,3 l Wasser
  • Salz
  • eine große Handvoll Bärlauch – fein gehackt

Alle Zutaten vermengen und in kochendes, gesalzenes Wasser geben (entweder mit einem Messer reinschneiden oder mit einem Spätzlesieb). Wenn die Nockerl oben schwimmen (ca. nach 10 Minuten) sind sie fertig und man kann sie abseihen und mit Butter verfeinern.

In einer Pfanne Zwiebel anrösten, Nockerl und geschnittenen Käse (je nach Geschmack: Schafgouda, Bergkäse oder Parmesan) dazu fügen.


Rettichsalat

  • 2 St. Schwarzer Rettich frisch
  • 2 St. Blutorangen
  • 5 EL Walnüsse gehackt
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • Saft von einer halben Zitrone
  • Salz, weißer Pfeffer

Rettich unter fließendem Wasser kräftig abbürsten, putzen und grob raspeln oder schälen (muss nicht sein). Orangen schälen und filettieren, Saft auffangen und zusammen mit dem Zitronensaft, dem Öl und den Gewürzen in den Rettich mischen.


Rund um Schwarzwurzeln

vom SpeiseLokal! – danke
Schwarzwurzeln schälen
Dieses feine Gemüse ist ein Rohdiamant, der einen kleinen Schliff braucht, um zu strahlen.
Zuerst fest mit der Gemüsebürste abschruppen, dann mit dem Gemüseschäler rasch schälen, Enden abschneiden und sofort in Essigwasser legen. Dabei lässt die Wurzel einen klebrigen Saft, der auf den Händen kleben bleibt – so wie beim Löwenzahnpflücken. Wem das unangenehm ist, zieht vorher Handschuhe an. Auch muss nicht jedes Fuzerl schwarze Schale herunter, je nach Geschmack kann man großzügig sein.

Schwarzwurzelsalat
Geschälte Schwarzwurzeln  in 5 cm lange Stücke schneiden, weichkochen und dann, je nach Geschmack, mit Rahm oder Joghurt, Zitronensaft und Senf, Salz, Pfeffer, Kräutern marinieren.

Schwarzwurzeln gedünstet
Geschälte Schwarzwurzeln in Öl mit Knoblauch kurz anbraten, mit wenig Wasser fertigdünsten – sehr zünftig!

Schwarzwurzeln überbacken
Geschälte Schwarzwurzeln in längere Stücke schneiden, in Salzwasser weichkochen, in feuerfeste Form schichten, ev. mit Rahm und Ei übergiessen, mit geriebenem Käse bestreuen, (ev. auch Speck oder Schinken dazu) und im Rohr überbacken.

Schwarzwurzeln vorgekocht
Praktisch ist es, gleich eine ganze Partie Schwarzwurzlen zu schälen. Gekocht lassen sie sich gut im Kühlschrank aufbewahren und sind so für ein schnelles Essen leicht verfügbar: in die Suppe, ins Gemüse, auf die Quiche, mit Dip, als Salat…


Winter – Energiepfanne

Zutaten:

  • 4 mittelgroße Erdäpfel
  • 4 mittelgroße Karotten
  • 1 Pastinake
  • 250 g Chinakohl
  • 1 große Zwiebel
  • 2 EL Weizenvollmehl
  • Salz, Pfeffer, Curry
  • Rapsöl

Zubereitung:

1. Karotten, Erdäpfel und Pastinaken grob raspeln und miteinander vermischen.

2. Zwei EL Mehl darüber streuen und mit reichlich Curry, Pfeffer und etwas Salz würzen.

3. Zwiebel schälen, fein hacken, mit etwas Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und ca. 3 Minuten unter Rühren rösten.

Die Gemüsemischung hinzufügen und alles zusammen unter mehrmaligem Rühren ca. 15 min anbraten.

4. Chinakohl fein schneiden, zum restlichen Gemüse geben und weitere 5 bis 7 Minuten unter häufigem Rühren braten und fertig abschmecken.


Wärmende Karotten-Kokos-Suppe mit Ingwer

300 g Karotten, 150 g Kartoffeln, 20 g frischer Ingwer, 400 ml Gemüsesuppe, 1 EL Butter, 1 EL Honig und 150 ml Kokosmilch (oder Schlagobers als die regionale Version)

Die Karotten, Kartoffeln und den Ingwer putzen, würfelig schneiden und in der Butter andünsten. Nach ca. 2 min. den Honig unterrühren und nach zwei Minuten die Suppe dazu gießen. 20 min. kochen lassen (bis die Karotten und Kartoffeln weich sind), die Kokosmilch/ den Schlagobers unterrühren  und pürieren. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken, ev. gehackte Kresse darüber streuen und servieren.


Salat vom Einkornreis mit gebratenem Gemüse

Zubereitungszeit: 40 Minuten

20 dag Einkornreis, 1 große Zwiebel, 1 roter Paprika, 1 grüner Paprika, 1 Lauchstange, 2 Karotten, 1 kleine Sellerieknolle, 1 große Pastinakenwurzel, 4 Esslöffel Weinessig, 2 Esslöffel Rapsöl, Salz, Pfeffer, 1 Esslöffel scharfer Senf, frische Kräuter

Zubereitung

Getreidereis aus Einkorn vor dem Kochen abspülen um eventuelle vorhandene Kleieanteile vom schleifen zu Entfernen. Einkornreis in doppelter Wassermenge cirka 30 Minuten kochen und ausquellen lassen, Zwiebel halbieren, grob ringelig schneiden, Paprika, Knoblauch und Lauch fein schneiden und zusammen in Rapsöl leicht anbraten und auskühlen lassen.

Karotten, Sellerie und Pastinaken in feine Streifen schneiden  und zusammen in Rapsöl bissfest braten und ebenfalls auskühlen lassen. Kräuter fein hacken, aus Essig, Öl, Senf, Salz und Pfeffer eine Salatmarinade rühren. Mit Gemüse, Kräutern und Getreide mischen und nochmals abschmecken. Mit der Marinade ziehen lassen. Mit frischen Kräutern garniert servieren.


Glasierte Karotten- und Pastinakenjulienne

450 g Karotten, in ganz feine Stifte geschnitten
450 g Pastinaken, in ganz feine Stifte geschnitten
75 ml Orangensaft
75 ml Wasser
25 g Butter oder 2 El Öl
1 EL Zitronensaft
¼ TL gemahlener Ingwer
1 TL frische Muskatnuss, gerieben
1 Prise Salz
Pfeffer
2 EL Ahornsirup
Petersilenblättchen zum Garnieren

Alle Zutaten bis auf den Ahornsirup und die Petersilenblättchen in einen Topf geben. Bei niedriger Hitze 15 min leise köcheln lassen. Auf dem Herd lassen und den Ahornsirup einrühren. Dabei vorsichtig umrühren, bis alle Gemüsestreifen glasiert sind. Mit Petersilie bestreuen und heiß servieren.

Dazu passt gut ein feines Kartoffelpürree und/oder gebratener Fisch oder ein Stück gegrilltes Fleisch.


Borschtsch

1 Zwiebel (geschnitten) in Butterschmalz glasig dünsten

Folgendes Gemüse dazugeben und ein paar Minuten bei mittlerer Hitze dünsten:

  • 1 Knoblauch
  • 300 g rote Rüben (grob geraspelt)
  • 300 g Erdäpfel (gewürfelt)
  • 300 g Kraut (gehobelt)
  • 200 g Paradeiser (aus dem Glas)
  • 300 g Sellerie (gehobelt)

3/4 l Wasser dazufügen und mit

  • Suppenwürze
  • Salz und
  • Pfeffer würzen.

1/2 bis 3/4 h köcheln lassen. Danach mit

  • 100 ml Sauerrahm
  • Petersilie und
  • Dill verfeinern!

Rote Rüben Eckerl

ein Snack fürzwischendurch und eine gute winterliche Alternative zu Mozarella mit Paradeisern:

Gekochte rote Rüben in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden,

mit festen Ziegen- oder Schafkäse in der gleichen Stärke belegen,

dann wieder rote Rüben, Ziegenkäse, rote Rüben, …

in Quadrate schneiden, wenn nötig mit Zahnstochern feststecken,

mit einem Spritzer Kernöl (oder Kürbiskernpesto) marinieren